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Treppe Selbstbau kaufen

Treppe selbst bauen oder kaufen?

Eine Treppe – egal welcher Größe – ist immer ein individuelles Gestaltungselement in den eigenen Räumlichkeiten. Sie prägt die gesamte Raumwirkung im Innenbereich durch die Form sowie das Material. Daher sollten Sie genau und ausführlich planen, wie Ihre zukünftige Treppe auszusehen hat.

Kann die Treppe selbst gebaut werden?

Grundsätzlich kann eine Treppe von Ihnen auch selbst geplant und gebaut werden, wenn Sie Geld sparen möchten. Neben den Maßen sind von Ihnen jedoch viele weitere Kriterien einzuhalten, damit die Treppe sicher und vor allem bequem zu begehen ist. Zudem müssen Sie bei der Installation der Teile auch handwerkliches Geschick mitbringen, denn der kleinste Fehler kann gravierende Folgen haben.

Ist ein Fachmann wirklich notwendig?

Zwar sparen sich Bauherren durch Eigenarbeit Geld, doch gerade wenn das nötige Wissen fehlt, kann dies weittragende Folgen haben. So sind nicht nur geltende Bauvorschriften und -Verordnungen einzuhalten, sondern auch die Statik muss stimmen. Auf Nummer sicher gehen Sie hier, wenn Sie bei einem Fachmann Rat einholen. Dieser kann Ihnen nicht nur nützliche Tipps geben, sondern mit Ihnen gemeinsam das Projekt Treppenplanung angehen. Denn nur wenn Ihre Treppe auch fachgerecht gebaut wird, ist die Sicherheit auf der Treppe auch wirklich gegeben.

Treppenplanung Fehler vermeiden

So vermeiden Sie Fehler bei der Treppenplanung

Der Treppenbau ist ein komplexes Thema mit vielen Details, die beachtet werden müssen. Bereits kleine Fehler bei der Planung können das Projekt Treppe gefährden. Daher gilt es, die eigene Treppe gründlich zu planen und Fehler bereits im Vorfeld zu erkennen.

Mit der häufigste Fehler, der bei der Treppenplanung auftritt ist die Berechnung des Platzbedarfs für die Treppe. Oftmals wird das tatsächliche Volumen, welches eine Treppe benötigt, unterschätzt oder nur grob kalkuliert. Dies kann dann schnell zu einem ernsthaften Problem werden, wenn der benötigte Platz für die Wunschtreppe nicht vorhanden ist. Ebenso sollten Sie bei der Ausführung auf Genauigkeit achten, denn wenn der Rohbau steht, kann meist nur mühsam nachgebessert werden.

Auch das Design muss gut durchdacht sein, denn der gesamte Wohnraum kann durch eine Fehlplanung negativ beeinflusst werden. Passt Ihre Treppe nicht zum restlichen Stil, wirkt sie eher als störendes Element. Auch die Form der Treppenkonstruktion muss frühzeitig durchdacht werden, um den geringsten Platzbedarf mit größter Nutzfläche bei der Planung herauszuholen. Daher sollten Sie im Zweifelsfall frühzeitig an die gemeinsame Planung mit einem Fachmann denken. Dieser kann entscheidende Hilfe in Punkto Materialauswahl, Größe und Design anbieten. Er berät Sie entsprechend Ihrer aktuellen und geplanten Situation.

Lichtquellen werden bei der Planung meist ebenso wenig berücksichtigt. Dabei sind diese für ein sicheres Begehen der Treppe notwendig. Ob es sich dabei um Tageslicht handelt, das durch ein Fenster hereinscheint oder um Lampen, welche sowohl an der Treppe selbst als auch im Treppenhaus angebracht werden können, ist zweitrangig. Eine gute Ausleuchtung verhindert Unfälle und sorgt für die nötige Sicherheit. Vor allem wenn kleine Kinder oder ältere Personen mit im Haus wohnen, ist dies ein kritischer Faktor.

Häufig werden geltende Vorschriften nicht eingehalten, so dass es bei der Umsetzung der Treppe zu Problemen kommt. Dies kann dazu führen, dass die Treppenkonstruktion nicht sicher ist oder sich unbequem begehen lässt. Ist die Treppe zu schmal geraten, können Probleme beim Transport von Gegenständen auftreten. Auch das Begehen nebeneinander ist nicht mehr möglich. Ebenso kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn die Mindestauftrittsbreite an den Stufen nicht eingehalten wird. Schlimme Stürze mit Verletzungen können die Folge sein.

Auch bei der Materialauswahl können Sie Fehler vermeiden. Achten Sie neben der Auswahl des passenden Materials vor allem auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Nicht immer ist die teuerste Treppe die sicherste und umgekehrt muss die günstigere Variante nicht zwangsweise schlechter sein. Wie auch in den anderen Fällen kann Ihnen ein Fachmann hier nützliche Ratschläge für die Planung Ihrer eigenen Treppe liefern.

Definition Treppe

Definition Treppe – Auf den Punkt gebracht

Als Treppe wird ein Aufgang oder auch Abgang definiert, der aus mindestens drei aufeinanderfolgende Stufen besteht. Dabei wird die eigentliche Treppe auch als Treppenlauf bezeichnet. Eine Treppe setzt sich immer aus verschiedenen Elementen zusammen und kann unterschiedlich gestaltet werden. Sie stellt als solches in den eigenen vier Wänden ein prägnantes Element der Gestaltung dar, welches großer Beachtung bei der Planung bedarf.

Treppen lassen sich in der Definition grundsätzlich in Haupttreppen, Nebentreppen und Raumspartreppen unterscheiden, wobei erstere als einziger Zugang zu den Räumlichkeiten im Stockwerk darüber dient. Nebentreppen dienen dazu, Geschosse zu erreichen, in denen keine Aufenthaltsräume vorzufinden sind. Raumspartreppen werden hingegen zum Begehen von Dachböden, Spitzböden und anderen Dachräumen.

Antirutschbelag

Antirutschbelag – Sicherheit auf der Treppe

Das Material einer Treppe kann durch Nässe und andere Einflüsse rutschig werden. Auch die tägliche Nutzung kann zu glatten Stellen führen. Mit einem Antirutschbelag können Sie dem vorbeugen und die Sicherheit auf der Treppe weiterhin gewährleisten.

Als Antirutschbelag können neben unterschiedlich geformten Matten auch Antirutschstreifen, Platten oder Kantenprofile dienen. Diese werden auf den einzelnen Stufen befestigt und sorgen dort für Sicherheit. Ein Antirutschbelag mindert jedoch nicht nur die Sturzgefahr, sondern kann auch einzelne Stufen optisch voneinander abheben. Dies ist ein weiterer Sicherheitsfaktor, der durch einen Antirutschbelag erzielt werden kann. Zudem wird durch einen Antirutschbelag auch das Material Ihrer Treppe geschont.

Treppenhandlauf

Treppenhandlauf – Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Ein Treppenhandlauf ist ein zusätzliches Sicherheitselement an einer Treppe. Es dient in erster Linie als unterstützendes Element, welches Gangunsicherheiten vorbeugen soll. Weiter hilft es gerade körperlich beeinträchtigten Personen dabei, eine Treppe bequemer und komfortabler zu benutzen – in beide Richtungen. Aus Sicherheitsgründen ist bei einem Treppenlauf von mehr als vier Stufen ein solcher Treppenhandlauf anzubringen. Ein Treppenhandlauf kann mit einem Treppengeländer kombiniert und dort befestigt werden. Dabei kann dieser sowohl direkt darauf oder treppenseitig angebracht sein.

Das richtige Maß finden

Wie viele Handläufe an einer Treppe mit eingeplant werden müssen, ist von der genauen Stufenbreite abhängig. So muss bei Maßen mit mehr als 150 Zentimetern beidseitig ein Treppenhandlauf angebracht werden, darunter nur an der rechten Abwärtsseite. Ab einem Maß von 400 Zentimetern muss auch mittig ein Zwischenlauf angebracht werden, um die nötige Sicherheit zu gewährleisten. Am Ende der Treppe sollte ein Treppenhandlauf nicht einfach enden, sondern er sollte, falls es der Platz für den Treppenraum zulässt, ungefähr 30 Zentimeter über den Treppenlauf hinausgehen.

Die Höhe, in der ein Treppenhandlauf befestigt wird, beträgt zwischen 80 und 115 Zentimeter, wobei für Erwachsene ein Maß von 90 Zentimetern als angenehm empfunden wird. Um sich nicht zu verletzten ist ein Abstand von mindestens fünf Zentimetern von einer Wand zu wählen. Ist der Treppenhandlauf mit am Geländer befestigt, sollten beide Elemente eine einheitliche Höhe haben.

Weitestgehend sind in der DIN-Norm 18065 alle Anforderungen an einen sicheren Treppenlauf aufgeführt, die auch so in die Landesbauverordnungen auftreten. Allerdings gibt es Ausnahmen, die in den Bundesländern einzeln geregelt sind. Bei der Planung der gesamten Treppe sind die geltenden Normen und Richtlinien zu berücksichtigen, denn die eigene Sicherheit kann ansonsten auf dem Spiel stehen.

Beim Kauf auf den richtigen Griff achten

Für die Form des Treppenhandlaufes sollte eine Form gewählt werden, die sicheres Umgreifen möglich macht und niemand in störenden Elementen hängen bleiben kann. Geometrische Formen mit einem Durchmesser zwischen vier und sechs Zentimetern sind dabei günstig. Ungeeignet sind flache, kantige Formen sind hingegen nicht geeignet. Wichtig bei der Befestigung ist, dass die Verankerungselemente nicht störend auf den Greifraum wirken und so sicheres Auf- und Absteigen auf der Treppe beeinträchtigen. Sinnigerweise ist eine Anbringung dieser Halterungen auf der Unterseite des Treppenhandlaufes sinnvoll, ist jedoch von der tatsächlichen Ausführung abhängig.

Treppenschutzgitter

Treppenschutzgitter – Unfälle vermeiden

Zusätzlich können an Treppen auch Treppenschutzgitter angebracht werden. Diese dienen in erster Linie dazu, dass Kinder nicht ungeachtet auf die Treppe gelangen und sich dort verletzen können. Besonders wenn Babys zu krabbeln oder später zu laufen beginnen, ist ein solches Utensil äußerst hilfreich und viele Eltern wissen ein solches Gitter am Treppenlauf schnell zu schätzen.

Treppenschutzgitter gibt es als fest installierte Varianten, die bei der Treppengestaltung bereits im Vorfeld mit eingebunden werden oder als Systeme, die nachträglich installiert werden können. Die Befestigung kann dabei an fast alle Treppengeländer angebracht werden. Nachträglich installierte Treppenschutzgitter haben den Vorteil, dass Sie je nach Bedarf angebracht und entfernt werden können. Allerdings halten solche Systeme meist nur, wenn sie mit Schrauben fixiert werden.

Treppenbeleuchtung

Treppenbeleuchtung – Die Treppe ins richtige Licht setzen

Um eine Treppe sicher begehen zu können, müssen auch entsprechende Lichtverhältnisse herrschen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Sie oder andere sich nicht in Gefahr begeben. Daher gibt es auch für die Treppenbeleuchtung Vorschriften und Gesetze, die bei der Planung beachtet werden müssen.

So sind Lichtschalter so anzubringen, dass diese leicht zu erreichen sind, auch auf Podesten. Zudem sollte eine gute Treppenbeleuchtung installiert werden, die die Stufen gut erkennbar macht. Direkte und indirekte Lichtelemente an Wand und Decken sind hierbei gängig. Doch dank neuester LED-Technik kann auch die Treppe selbst mit Lichtelementen gestaltet werden. So setzen Sie mit farblichen LEDs optische Akzente und tragen durch die zusätzliche Treppenbeleuchtung nochmals zur eigenen Sicherheit bei. Der Fachmann kann bei der Planung hierbei gute Ratschläge mit einbringen.

Treppenberechnung

Treppenberechnung – Das sind die Basics

Nach der Definition ist eine Treppe eine Aneinanderreihung von mindestens zwei Stufen, die übereinanderliegende Stockwerke miteinander verbindet. Dabei ist eine Treppe weit mehr als nur eine Möglichkeit, ein anderes Stockwerk zu erlangen. Durch die Gestaltung bestimmt sie einen wesentlichen Teil der Raumwirkung. Doch um diese Wirkung auch optimal umzusetzen und die Treppe entsprechend aller Vorschriften in den Raum einbauen zu können, müssen Bauvorschriften und Normen eingehalten werden.

Die Höhe einer Stufe wird auch Steigung genannt. Als Auftritt wird die Tiefe einer Stufe betitelt. Die Summe aller Auftritte ergibt die Gesamtlänge der Treppe. Als besonders bequem wird eine Steigung mit einem Maß zwischen 15 und 20 Zentimetern gesehen, wobei 17 Zentimeter als am komfortabelsten betrachtet wird. Um den erforderlichen Raum einer Treppe zu berechnen, wird folgende Formel angewandt: a + 2s = 63 oder 65 Zentimeter. Danach wird die exakte Stockwerkhöhe benötigt. Meist liegt dieses Maß zwischen 220 und 270 Zentimetern. Wird das tatsächliche Maß durch die als komfortabel angesehenen 17 Zentimeter geteilt, ergibt sich die benötigte Anzahl der Stufen.

Nun wird die Schrittlänge minus der doppelten Stufenhöhe angesetzt und dieses Ergebnis mit der errechneten Anzahl der Stufen multipliziert. Zu diesem Ergebnis werden jeweils für den oberen und unteren Antritts- und Austrittsbereich ein Meter zusätzlicher Fläche dazu addiert. So ergibt sich die Treppenlänge. Um die gesamte benötigte Fläche für Ihre Wunschtreppe zu berechnen wird die Treppenlänge noch mit der Stufenbreite multipliziert.

Platzsparendere Varianten lassen sich ähnlich berechnen, doch die geraden Treppen, die mit den obigen Formeln ermittelt werden können, sind am sichersten und komfortabelsten zu begehen. Doch nicht immer kann auch eine solche Treppe umgesetzt werden. Was für Ihre eigenen vier Wände sinnvoll ist, kann Ihnen ein Fachmann erläutern, der gleichzeitig die Berechnung für Ihre Wunschtreppe durchführen kann.

Treppenmaße

Treppenmaße optimal berechnen

Für die Planung der Treppe ist wichtig festzulegen, in welchem Raum die Treppe eingebaut werden soll. Klassischer Weise werden die Zugänge zu den höherliegenden Stockwerken in Fluren geplant, aber gerade durch die immer beliebter werdende Variante des offenen Wohnens werden diese auch vermehrt in Wohnräumen verbaut. Wichtig dabei ist, dass sich eine Treppe in das gesamte Gestaltungsbild einfügt und nicht als Fremdkörper wirkt. Die Materialauswahl ist dabei ein wesentlicher Faktor, der dazu beiträgt. Aber auch die Gesamtfläche, die eine Treppe einnimmt. Daher ist es für den Planer der Treppe wichtig zu wissen, wie die Treppenmaße geplant werden sollen und diese zu ermitteln sind.

Diese Treppenmaße sollten Sie kennen

Grundsätzlich versteht man unter den Treppenmaßen die wichtigsten Maße an der Treppe. Dies sind neben der Steigung auch die Laufbreite sowie der Antritt. Ebenso ist das Schrittmaß sowie das Ausmaß des Treppenraumes wichtig. Daneben müssen weitere Maße ermittelt werden, um den Treppenlauf bequem und vor allem sicher planen zu können. Baurechtlich sind Treppenmaße von Wohngebäuden in der DIN 18065 festgelegt .

So sind die gesetzlich vorgeschriebenen Normen für folgende Bereiche einsehbar:

  • Treppendurchgangshöhe sowie Lichtraumprofil
  • Steigungshöhe
  • Stufenauftritt
  • Steigungsverhältnis
  • Laufbreite
  • Angaben zur Verziehung von Stufen bei gewendelten Treppen
  • Podesten und deren Anordnung
  • Höhe von Treppengeländern und deren Anordnung
  • Maß des Handlaufs und dessen Ausbildung
  • Zulässige Maßtoleranzen

Die Anwendung und Einhaltung der vorgeschriebenen Treppenmaße der DIN 18065 garantiert, dass auch die Anforderungen an die jeweils geltende Bauordnung eingehalten werden. Diese DIN-Norm enthält zusätzliche allgemeine Hinweise, die nochmals zusätzlich auf die Landesbauverordnung hinweist. Dies rührt daher, dass die einzelnen Bundesländer diese selbst festlegen und hier Abweichungen möglich sind. Sind keine genauen Angaben in den Verordnungen zu finden, müssen Sie die Wahl für geeignete Maße festlegen, jedoch immer die zulässigen Grenzwerte im Hinterkopf behalten. Ein Fachmann kann bei der Berechnung der Maße helfen und berät entsprechend aller wichtigen Regelungen.

Mit den richtigen Formeln zu den optimalen Treppenmaßen

Eine wichtige Formel bei der Treppenplanung ist die Schrittmaßregel, wobei s die Steigung sowie a der Auftritt ist.

2 x s + A = 63 bzw. 65 cm

Weiter gibt es die Sicherheitsregel:

S + a = 46 (+ / – 1)

und die Bequemlichkeitsregel:

a – s = 12 cm oder geringer

Diese Formeln werden angewandt, damit der Treppennutzer den minimalsten Aufwand beim Begehen der Treppe hat und alle ergonomischen Gesichtspunkte beachtet worden sind. Diese Anforderungen gelten für baurechtlich vorgeschriebene Treppen. Bei Nebentreppen können auch kleinere Maße umgesetzt werden. Doch auch hier sollte auf mögliche Gefahren geachtet und diese frühzeitig beseitigt werden.

Hierauf sollten Sie achten

Wichtig bei der Planung ist, dass die gesamte Konstruktion bequem zu begehen ist und die Breite entsprechend gewählt wird. Daher sollte die gewünschte Treppe von Beginn der Planung an mit in Betracht gezogen werden, um mit dem zur Verfügung stehenden nicht in Bedrängnis zu geraten. Bei der Planung selbst sind die entsprechenden Vorschriften einzuhalten, nicht nur auf Rücksicht auf Ihre eigene Sicherheit. Stufen, Schrittmaß und alle Abstände sind entsprechend zu wählen. Dies ist auch im Alter ein Vorteil. Fachleute können bei der Berechnung der Treppenmaße helfen und kennen die geltenden Verordnungen.

Treppennorm

Die Treppennorm DIN 18065

Zahlreiche Baugesetze, Normen und Richtlinien, müssen bei der Treppenplanung beachtet werden. Bei Nichteinhaltung der Treppennorm drohen im Unglücksfall hohe Kosten, da diese dann nicht von Kranken-, Unfall- oder Haftpflichtversicherung getragen werden. Die Umsetzung muss daher vom Bauherren genauestens durchdacht werden. So ist für jedes Treppenelement in einer Norm geregelt, wie dieses zu gestalten und umzusetzen ist.

Relevant für die Planung von Treppen ist die DIN 18065, welche die maßlichen Anforderungen an Treppen regelt sowie die DIN DIN 18040-1. In dieser werden die Anforderungen für barrierefreies Bauen festgelegt. Ebenso ist die Bauverordnung wichtig, denn auch hier sind alle sicherheitsrelevanten Details für den Treppenbau geregelt. Allerdings sind diese in jedem Bundesland unterschiedlich festgelegt. Für Sie als Bauherr gilt es daher, sich entsprechend über die Treppennormen zu informieren. Wichtig ist, dass die Richtlinien sowohl bei der Ausführung im Rohbau als auch bei der endgültigen Montage der Treppe eingehalten werden.

Ihr Fachhändler kann Ihnen bei der Umsetzung geltender Treppennormen und Richtlinien helfen.