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Treppenarten – Die richtige Treppe für jeden Geschmack

Treppen können auf unterschiedliche Art und Weise eingeteilt werden. Zum einen lässt sich dies nach ihrem Einsatzort vornehmen, zum anderen auch nach dem verwendeten Material. Auch eine Einteilung der Treppenarten nach Form und Konstruktion ist möglich. Ebenso unterscheiden sich Treppen nach Haupt- und Nebentreppe. Üblicherweise wird die Treppenform jedoch nach dem Grundriss unterschieden.

Bei der Planung einer geeigneten Treppe im Wohnraum ist vor allem der Grundriss wichtig, denn dieser entscheidet, wie sicher und vor allem komfortabel Sie von einem Stockwerk ins nächste gelangen. Daher sollte der Grundriss immer möglichst großzügig bedacht werden. Bei der Ermittlung des entsprechenden Platzbedarfs werden jedoch oftmals Fehler gemacht, die jedoch vermieden werden können. Zudem müssen alle Vorschriften und Richtlinien eingehalten werden.

Die Grundrissformen im Überblick

Treppen lassen sich auch anhand von Grundrissen in verschiedene Ausführungen einteilen. Die einfachste Treppenform ist die geradläufige Treppe, die auch als Urform bezeichnet wird. Der benötigte Platz den eine solche Treppe einnimmt, liegt höher als vielfach angenommen. Daher eignet sich eine solche Treppenform nur, wenn auch der entsprechende Platz gegeben ist. Wird eine gerade Treppe mit einem Podest ergänzt, handelt es sich um eine Podesttreppe. Ein solches Element empfiehlt sich aus Gründen der Bequemlichkeit nach spätestens 18 Stufen. Auch hier ist der Platzbedarf höher als bei anderen Varianten, doch sowohl geradläufige als auch Podesttreppen gelten als äußerst sicher.

Gewendelte Treppen eignen sich vor allem dann, wenn Platz eingespart werden muss. Bei dieser Treppenart wird der Treppenlauf um ein Zentrum gezogen um eine entsprechende Laufrichtung zu erhalten. Vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern sind solche Treppen zu finden. Entsprechend der gewendelten Form bekommt die Treppe dann auch ihren Namen. Neben viertelgewendelten Varianten sind auch halbgewendelte Formen möglich. Die Stufen sind bei diesen Treppen immer gezogen und die Antritte besonders am Treppenauge sehr schmal. Eine Sonderform der gewendelten Treppen stellt die Dreiviertelgewendelte dar. Diese Treppenart ist ähnlich einer Spindeltreppe, kann jedoch erheblich bequemer begangen werden. Diese ist, sofern es möglich ist, einer Spindelform vorzuziehen.

Spindeltreppen sind Treppenkonstruktionen, die besonders wegen Ihrer Optik beliebt sind. Wird diese Treppenart als notwendige Treppe geplant, so muss die nutzbare Laufbreite ein Mindestmaß von 80 Zentimetern aufweisen. Dient die Spindeltreppe als zusätzliche Treppe, kann die Laufbreite entsprechend kleiner ausfallen. Bewusst werden muss Ihnen dabei jedoch, dass bei schmaleren Maßen die Sicherheit abnimmt.

Eine gestalterische Augenweide sind Bogen- und Polygonaltreppen. Diese geschwungenen Treppen brauchen relativ viel Platz und sind daher nur in großräumigen Räumlichkeiten zu empfehlen. Zudem ist die Planung einer solchen Treppenform mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Da die Stufen meist durchgehend verzogen werden müssen, ist ein entsprechend handwerkliches Knowhow notwendig.

Die Auswahl der richtigen Treppenart

Die eigene Treppe muss auch zum gesamten Planungskonzept des Hauses passen, denn sie stellt ein wesentliches Gestaltungselement dar. Daher sollten Sie bereits von Beginn der Planungsphase auch das Thema Treppe mit einbeziehen. Die richtige Auswahl der Treppenart richtet sich vor allem danach, wie viel Platz Sie in Ihrem Bauplan dafür vorsehen. Sinnvoll kann sein, verschiedene Varianten vorab zu besichtigen. So können Sie sich auch einen Überblick über mögliche Materialien und Kombinationen schaffen. Denn diese wirken bei jeder Treppeform anders. Neben Ihrem persönlichen Geschmack sollten Sie jedoch auch die Funktionalität sowie die eigene Sicherheit nicht aus den Augen lassen. Wenn Sie all diese Aspekte miteinander vereinen, dann finden Sie die für sich passende Treppe.